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Erfahrungen

Echter Erfahrungsbericht · anonymisiert

Ehrenamt und Engagement

Elena, 51

Elena trägt ihren Verein nicht mehr allein.

Aus Einzelverantwortung wurde gemeinsam getragene Verantwortung.

Echte Erfahrung

Diese Geschichte beruht auf einer echten Erfahrung. Der Name wurde zum Schutz der Person geändert.

Elena sprang in jede offene Aufgabe und nannte es Engagement. Erst als sie Zuständigkeiten offenlegte, konnte aus ihrem Einsatz wieder gemeinsame Verantwortung werden.

Ausgangslage

Elena brannte für den Verein – und übernahm fast alles selbst.

Der Durchbruch

Sie ließ eine Aufgabe bewusst offen und sprach ihre Überlastung an.

Heute

Aufgaben sind verteilt. Elena engagiert sich weiter – mit neuer Energie.

Die Geschichte: Sie brannte für den Verein. Dann trug sie ihn fast allein.

Wenn Sinn zur Dauerüberlastung wird

Elena organisiert Veranstaltungen, beantwortet Nachrichten und führt Protokoll. Fällt jemand aus, übernimmt sie. Das Engagement bedeutet ihr viel, doch inzwischen öffnet sie Vereinsmails mit Druck im Bauch.

Sie glaubt, ohne ihren Einsatz breche alles zusammen. Gleichzeitig hat das Team gelernt, dass Elena Lücken zuverlässig schließt.

Die Sätze, die sie festhielten

»Für eine gute Sache darf ich mich nicht so anstellen.« »Die anderen haben weniger Zeit.« »Wenn etwas ausfällt, habe ich versagt.« Elena trägt nicht nur ihre Aufgabe, sondern auch die Folgen jeder fremden Absage.

Was Elena im AURA-Vorgehen klärt

Elena macht alle wiederkehrenden Aufgaben sichtbar und markiert, was sie weiter verantworten möchte. Sie unterscheidet den Zweck des Vereins von der Vorstellung, jede geplante Aktivität müsse um jeden Preis stattfinden.

Ihre erste AURA-Entscheidung – innerhalb von sieben Tagen

Sie verschickt vor der Sitzung eine Aufgabenliste mit freien Verantwortlichkeiten und sagt dort: »Ich übernehme ab nächstem Monat nicht mehr gleichzeitig Organisation, Protokoll und Kommunikation.« Zwei Aufgaben bleiben zunächst offen.

Erste Entscheidung

Innerhalb von sieben Tagen

Elena legt alle Aufgaben offen und gibt zwei feste Zuständigkeiten ab.

Das Ergebnis dieser Erfahrung

Was sich nach 90 Tagen verändert hat

Nach 90 Tagen findet eine kleinere Veranstaltung statt als geplant. Dafür tragen drei Menschen klar benannte Bereiche. Elena bleibt engagiert, hat aber einen freien Abend pro Woche zurückgewonnen und kann wieder entscheiden, wofür sie ihre Energie einsetzt.

Woran gewachsenes Selbstvertrauen sichtbar wird

  • Elena lässt eine Aufgabe offen, statt sie reflexhaft zu übernehmen.
  • Sie spricht Überlastung an, bevor sie ausfällt.
  • Ihr neuer Satz lautet: »Gemeinsame Verantwortung darf sichtbar gemeinsam sein.«

Vier AURA-Perspektiven

Wie das Vorgehen in dieser Entscheidung greift

Autonomie

Elena wählt bewusst, welchen Beitrag sie leisten kann.

Unabhängigkeit

Wissen und Zugänge liegen nicht mehr nur bei ihr.

Rückhalt

Aufgaben und Unterstützung werden im Team konkret verteilt.

Authentizität

Ihr Engagement passt wieder zu ihren Grenzen und Werten.

»Gemeinsame Verantwortung darf sichtbar gemeinsam sein.«

Das Ergebnis

Elena erlebt ihr Ehrenamt heute wieder als Freude statt als Last.

Diese Erfahrung ist persönlich und ihr Verlauf nicht auf jeden Menschen übertragbar. AURA ersetzt keine medizinische Behandlung, Psychotherapie oder individuelle Rechts- und Finanzberatung.

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